Berichten zufolge haben Dutzende maskierte israelische Siedler am 13. März das Beduinendorf Humsah im Westjordanland gestürmt und einen palästinensischen Mann sexuell misshandelt. Laut CNN und Reuters fesselten die Angreifer das Opfer, zogen es nackt aus, schnitten ihm den Gürtel ab und fesselten seine Genitalien mit Kabelbindern, bevor sie ihn nackt durch das Dorf schleiften, während seine Kinder zusahen. Der Vorfall ereignete sich inmitten einer Zunahme von Gewalt durch Siedler, die darauf abzielt, Palästinenser aus ihren Häusern zu vertreiben, wobei sexuelle Übergriffe als neue Einschüchterungstaktik genannt werden. Das israelische Militär und die Polizei untersuchen den Vorfall und haben sieben Verdächtige festgenommen. Die UN berichtet von über 36.000 Vertreibungen von Palästinensern im Westjordanland innerhalb eines Jahres, was auf eine gezielte Politik hindeutet.