„Die Menschen sind traumatisiert“: Sizilianische Stadt steht nach Erdrutsch buchstäblich am Abgrund 09.02.2026

In Niscemi, Sizilien, leben die 25.000 Einwohner seit Ende Januar nach einem massiven Erdrutsch am Rande eines tiefen Abgrunds. Starke Regenfälle ließen einen vier Kilometer langen Hang abrutschen, wodurch Straßen einstürzten, Autos verschwanden und Wohnhäuser über einer senkrechten Wand ragen. Etwa 1500 Menschen mussten aus der als rote Zone deklarierten Gefahrenzone evakuiert werden. Teile des historischen Zentrums, einschließlich 17. Jahrhundert-Kirchen, sind ebenfalls bedroht. Freiwillige Helfer berichten von traumatisierten Bewohnern, die ihre Leben und Erinnerungen verloren haben und die Katastrophe als vermeidbar ansehen. Die Staatsanwaltschaft in Gela ermittelt wegen Fahrlässigkeit, da die Bebauung auf instabilem Untergrund und frühere Vorfälle die Ursachen sein könnten.













