Bundeswirtschaftsministerin Reiche warnt vor möglichen Kraftstoffknappheiten in Deutschland Ende April oder Mai, sollte der Iran-Krieg andauern und die Straße von Hormus blockiert bleiben. Der Verband der Mineralölkonzerne teilt diese Sorge und hält die Warnung für berechtigt, betont jedoch, dass die aktuelle Versorgung gesichert sei. Das Wirtschaftsministerium relativiert die Warnung als "Worst-Case-Szenario" und verweist auf strategische Reserven, die für 90 Tage ausreichen, sowie auf ungehindert laufende Importe aus anderen Regionen. Deutschland sei für eine Verschlechterung der Lage vorbereitet, wobei steigende Preise voraussichtlich die Nachfrage dämpfen würden. Slowenien hat bereits mit der Rationierung von Sprit für Privatkunden begonnen, indem es die tägliche Tankmenge auf 50 Liter begrenzt hat.