Neue Zahlen alarmierenRaucher leiden häufiger an ernster Erkrankung als angenommenVon Melanie Rannow 04.02.2026

Eine umfassende deutsche Bevölkerungsstudie, die Nako-Gesundheitsstudie, hat erstmals den Zusammenhang zwischen Rauchen und Depressionen untersucht. Die Analyse von Daten von 173.890 Teilnehmern im Alter von 19 bis 72 Jahren ergab, dass aktuelle und ehemalige Raucher signifikant häufiger an Depressionen leiden als Nichtraucher. Es wurde eine Dosis-Wirkungs-Beziehung festgestellt, bei der mehr Zigaretten pro Tag mit stärkeren depressiven Symptomen einhergingen. Zudem begann die erste depressive Episode bei Personen, die später mit dem Rauchen anfingen, im Durchschnitt später. Die Studie betont auch die positive Auswirkung eines Rauchstopps, da ein längerer Zeitraum der Abstinenz mit besseren Depressionswerten verbunden war, was die Bedeutung des Aufhörens für die psychische Gesundheit unterstreicht.















