So treibt die Kirche Menschen in die Radikalisierung 08.03.2026

Die rheinische Landeskirche der Protestanten hat einen Warnruf gegen rechts-christlichen Nationalismus veröffentlicht, der jedoch kritisiert wird, da er Gräben vertieft, anstatt Brücken zu bauen. Obwohl das Anliegen, sich von nationalistischer Instrumentalisierung des Glaubens zu distanzieren, respektabel ist, wird der Kirche vorgeworfen, differenzierte Kritik an Themen wie Migration oder dem "Kampf der Kulturen" zu unterdrücken. Indem sie beispielsweise Migration nur als "Migrationsfeindlichkeit" und einen Kulturkampf nur in rassistischer Variante darstellt, treibe die Kirche Menschen in die Radikalisierung. Ähnlich wird die pauschale Verurteilung von Kritik an sexueller und geschlechtlicher Vielfalt bemängelt, ohne Raum für fürsorgliche, nicht-feindselige Kritik zu lassen. Die Berufung auf die Barmer Theologische Erklärung von 1934 wird als skurril empfunden, da die damaligen Vordenker keine Regenbogenaktivisten waren und Homosexualität verurteilten.















