Social-Media-Verbot: Aufmerksamkeit ist Macht. Und die müssen wir brechen 10.03.2026

Während Europa, einschließlich Deutschlands, über Social-Media-Verbote für Jugendliche zur deren Schutz debattiert, argumentieren Gastautoren, dass die Diskussion den Kern des Problems verfehlt. Statt sich nur auf Altersbeschränkungen zu konzentrieren, sollte der Fokus auf die algorithmischen Infrastrukturen gelegt werden, die unsere Aufmerksamkeit steuern. Diese Algorithmen bestimmen maßgeblich, welche Informationen wir erhalten, wie wir denken und wie sich unsere Vorlieben und die öffentliche Debatte entwickeln. Eine Regulierung, die sich ausschließlich auf Altersgrenzen beschränkt, könnte die eigentlichen Ursachen unberührt lassen, die Freiheit der Jugendlichen einschränken und die Macht der Plattformen, die unsere Aufmerksamkeit kontrollieren, unangetastet lassen. Es sei notwendig, die Aufmerksamkeitsmacht zu regulieren, um Autonomie und Demokratie zu schützen.














