Die Polizei in Augsburg verteidigt einen groß angelegten Razzia-Einsatz in einem Club, bei dem rund 200 Beamte am 2. Februar 2026 etwa 263 Gäste kontrollierten und Drogen sicherstellten. Der Einsatz, der seit Ende 2024 andauerte und auf den Verdacht des Drogenhandels und -konsums im Club abzielte, wird von den Clubbetreibern scharf kritisiert. Sie werfen der Polizei massives Fehlverhalten, entwürdigende Leibesvisitationen bei Minusgraden und unnötige Sachschäden vor. Die Polizei begründet das schnelle und unerwartete Vorgehen mit der Notwendigkeit, Beweismittel zu sichern und deren Vernichtung zu verhindern, während Politiker der Grünen und SPD die Verhältnismäßigkeit des Einsatzes infrage stellen.