Sozialforscher ordnet einRückführzentren sollen helfen, doch die Probleme bleiben 25.03.2026

Sozialforscher Andreas Herteux ordnet die Debatte um Rückführungszentren in Drittstaaten (sogenannte Return Hubs) ein, die von Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) vorgeschlagen wurden. Diese Zentren sollen Asylbewerber aufnehmen, deren Anträge abgelehnt wurden und deren Rückführung in ihre Herkunftsländer schwierig ist, als Zwischenstation statt als dauerhaftes Exil. Herteux betont, dass die Asylpolitik eine Balance zwischen Humanität und Selbsterhaltung finden muss. Rechtlich ist die Tür für solche Zentren durch eine EU-Rückkehrverordnung angelehnt, die eine Zustimmung des EU-Parlaments erfordert. Politisch gibt es eine Arbeitsgruppe, die solche Modelle vorantreiben soll. Herteux sieht Return Hubs als potenzielles Instrument zur Stärkung des Systems, warnt jedoch davor, Verantwortung abzuschieben, und fordert klare Leitplanken bezüglich EU-Recht, Transparenz und Menschenrechten.















