Spanien-Reise: Papst kritisiert Aufrüstung und Migrationspolitik Europas 08.06.2026

Papst Leo XIV. hat am Montag während seiner Spanienreise vor dem spanischen Parlament die europäische Aufrüstung und Migrationspolitik scharf kritisiert. Er bezeichnete die Aufrüstung als besorgniserregende Reaktion auf internationale Instabilität und betonte, dass wahre Sicherheit aus Gerechtigkeit, Dialog und Völkerrecht resultiere, nicht aus Waffen. Die Migrationskrise müsse als vorrangig moralische und rechtliche Angelegenheit betrachtet werden, bei der die Menschen und nicht nur die Steuerung der Migrantenströme im Mittelpunkt stehen. Leo forderte sichere und legale Wege für Migranten sowie koordinierte, solidarische Politik für deren Aufnahme und Integration, aber auch Bemühungen für Frieden und menschenwürdige Lebensbedingungen in deren Heimatländern. Zudem bekräftigte er seine Ablehnung von Schwangerschaftsabbrüchen und assistiertem Suizid und sprach mit Missbrauchsopfern.














