Spaniens Migrationspolitik: Legalisieren statt abschieben 07.02.2026

Spaniens Regierung plant die Legalisierung von Hunderttausenden von Einwanderern, die sich bereits im Land aufhalten, um ihnen einen legalen Status zu gewähren. Das Verfahren richtet sich an Personen, die sich vor dem 31. Dezember 2025 mindestens fünf Monate in Spanien aufgehalten haben und keine Vorstrafen oder Gefahren für die öffentliche Ordnung darstellen. Die Regierung rechnet mit 500.000 bis über 800.000 berechtigten Personen, hauptsächlich aus lateinamerikanischen Ländern. Die Antragsstellung soll voraussichtlich zwischen April und Juni 2026 erfolgen. Kritiker warnen vor einem "Pull-Effekt", während Befürworter die Maßnahme als notwendig für den Arbeitsmarkt und die Menschenrechte betrachten. Diese Legalisierungswelle ist Teil einer langjährigen spanischen Migrationspolitik, die jedoch auch als Versagen der regulären Einwanderungskanäle kritisiert wird.














