Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez verfolgt einen eigenständigen Kurs, der ihn von vielen anderen EU-Staaten abhebt und ihm trotz oder gerade wegen seiner Abweichungen von der Linie der USA und anderer europäischer Länder an Popularität gewonnen hat. Die britische "Financial Times" bezeichnete ihn als Donald Trumps neuen Erzfeind, da er es wagt, dem US-Präsidenten zu widersprechen. Dieser Sonderweg, der sich in Themen wie dem Iran-Krieg, Palästina und Migration zeigt, hat weder dem Land noch dem Premier geschadet, was auf spezifische Gründe zurückzuführen ist, die im Artikel näher erläutert werden.