„Sparmaßnahmen der Regierung konterkarieren Rentenpaket“, warnt die Rentenversicherung 11.06.2026

Der Bundesvorstandsvorsitzende der Rentenversicherung, Alexander Gunkel, warnt vor geplanten Sparmaßnahmen der Bundesregierung, die die Beitragsstabilität gefährden. Eine vorgesehene Kürzung der Bundeszuschüsse um vier Milliarden Euro im Jahr 2027 würde die Ziele des Rentenpakets 2025 konterkarieren, welches die Stabilisierung des Rentenniveaus und die Mütterrente III vorsieht. Gunkel betont, dass ohne finanzielle Ausgleiche der Beitragssatz bereits im nächsten Jahr von 18,6 auf 18,8 Prozent steigen müsste. Zudem droht die Nachhaltigkeitsrücklage von 41,3 Milliarden Euro bis Ende 2027 weitestgehend zu schwinden. Während die Frühjahrsfinanzschätzung einen sprungharten Anstieg auf 19,9 Prozent für 2028 prognostiziert, verschärfen demografische Entwicklungen und schlechte Konjunkturprognosen die Lage. Eine Expertenkommission soll nun Vorschläge zur langfristigen Stabilisierung der Alterssicherung und zur Förderung des Wirtschaftswachstums erarbeiten.














