Sparstift: 16 Bezirksgerichten droht Schließung 16.06.2026

Das österreichische Justizministerium erwägt die Schließung von bis zu 16 Bezirksgerichten zur Kosteneinsparung. Diese Maßnahme, die zuletzt mehrfach kolportiert wurde, soll jährlich etwa drei Millionen Euro an reinen Standortkosten einsparen. Die Mitarbeiter der betroffenen Gerichte sollen von den aufnehmenden Bezirksgerichten übernommen werden, sodass alle Arbeitsplätze innerhalb der Justiz erhalten bleiben. Laut der "Tiroler Tageszeitung" sind 16 Standorte österreichweit zur Diskussion gestellt, darunter mehrere in Tirol und Kärnten, sowie Standorte in der Steiermark, Niederösterreich, dem Burgenland und Vorarlberg. Oberösterreich, Salzburg und Wien sind von den Kürzungen ausgenommen. Die Pläne sind Teil des Doppelbudgets 2027/28, das keine Aufstockung der Planstellen vorsieht und Kürzungen bei der Bewährungshilfe plant.















