SPD-Krisengipfel Wie kann es weitergehen? 27.03.2026

Die SPD hält angesichts schlechter Wahlergebnisse und eines Umfragetiefs einen Krisengipfel ab, um ihre zukünftige Ausrichtung zu definieren. Parteichef Lars Klingbeil kritisiert, dass es sich für viele Menschen kaum noch lohnt zu arbeiten, und fordert eine Politik, die Mehrarbeit belohnt. Finanzminister Christian Lindner glaubt, dass die Wähler offen für solche Ansätze sind. Bei dem Treffen im Willy-Brandt-Haus sollen von der Parteispitze bis zu Bürgermeistern Reformvorschläge für die Koalitionsprojekte Rente, Pflege und Gesundheit diskutiert werden. Erfolgreiche Kommunalpolitiker wie Oberbürgermeister Thomas Jung aus Fürth, der 72,1 Prozent der Stimmen erhielt, sollen Impulse für eine wirtschaftsfreundlichere und mutigere Politik geben, die auch in der Migrationsfrage Klarheit schafft. Parteivorsitzende Bärbel Bas betont die Notwendigkeit von Selbstkritik und dem Lernen von pragmatischen Politikern, um den linken Flügel einzubinden und den notwendigen Rückhalt für Reformen zu sichern.













