SPD-Landrat verpflichtet Bürgergeld-Empfänger zur Arbeit – und entlarvt die größten Drückeberger 11.02.2026

Der SPD-Landrat Matthias Jendricke im thüringischen Landkreis Nordhausen hat eine Maßnahme eingeführt, bei der Bürgergeld-Empfänger unter 25 Jahren zur gemeinnützigen Arbeit verpflichtet werden. Diese erhalten einen Euro pro Stunde bei 30 Wochenstunden und Sanktionen bei Weigerung. Ursprünglich wurden 60 Personen angeschrieben, von denen nur acht zum Dienst erschienen. Dies führte zur Entdeckung von sechs Personen, die nicht an ihrer gemeldeten Adresse wohnten und deren Leistungen gestrichen wurden. 25 weitere erhielten Kürzungen von 10-30% ihres Bürgergeldes. Aktuell nehmen etwa 30 Personen teil. Jendricke argumentiert, dass solche Maßnahmen Kosten sparen und die Akzeptanz des Sozialstaats erhöhen, während er die Kritik an Zwangsarbeit zurückweist und auf eine Ausweitung der Arbeitspflicht hofft.















