Speicher leeren sich: Bayern wird zum Sorgenfall bei der Gasversorgung 05.02.2026

Die bayerischen Gasspeicher sind mit einem Füllstand von nur 20,3 Prozent deutlich leerer als im bundesweiten Durchschnitt von 29,2 Prozent, was in der Gasbranche Sorgen über die Versorgungssicherheit im Süden Deutschlands auslöst. Dies liegt an der Struktur der bayerischen Porenspeicher, die langsamer befüllt und entleert werden können und deren Geschäftsmodell durch veränderte Marktbedingungen nach dem Wegfall russischer Gaslieferungen und staatlicher Eingriffe beeinträchtigt wurde. Trotz beruhigender Aussagen der Bundesregierung und der Bundesnetzagentur, die auf LNG-Importe und Speicher in Nachbarländern verweisen, deuten Sonderausschreibungen für zusätzliche Gasmengen durch Trading Hub Europe (THE) auf eine angespannte Lage hin, während die Branche über strategische Gasreserven und neue Marktmodelle zur Sicherung der Speicherinfrastruktur diskutiert.














