Die globale Speicherkrise bei DRAM und NAND-Flash, die PCs, Smartphones und andere Geräte betrifft, könnte sich über Jahre hinziehen. Hauptursache sind massive Investitionen von Cloud-Hyperscalern wie Amazon (AWS), Google Cloud und Microsoft (Azure) sowie KI-Giganten wie OpenAI und Meta in riesige KI-Rechenzentren, die enorme Mengen an Speicher benötigen. Gartner prognostiziert, dass die Ausgaben für KI-Infrastruktur bis 2026 fast 1,4 Billionen US-Dollar erreichen werden, was den Speicherbedarf weiter antreibt. Eine Entspannung der Situation ist unwahrscheinlich, solange die KI-Nachfrage hoch bleibt und mehrjährige Verträge zwischen Chipherstellern und Abnehmern den anhaltenden Bedarf widerspiegeln, was in Südkorea als "Superzyklus" bezeichnet wird.