Verbraucherschutzministerin Stefanie Hubig kündigte die bevorstehende Einführung einer "Einmal-täglich-Regel" für Spritpreise an, die Tankstellen erlaubt, ihre Preise nur noch einmal täglich zu erhöhen, analog zum österreichischen Modell. Diese Regelung, die laut Hubig "mindestens jetzt erst mal für ein Jahr" gelten soll, zielt darauf ab, mehr Planbarkeit und Transparenz für Verbraucher zu schaffen, damit diese ihre Tankentscheidungen besser treffen können. Die Ministerin lehnte den früheren Tankrabatt als Alternative ab, da dieser zu teuer und die Weitergabe an Verbraucher unsicher war. Das Bundeswirtschaftsministerium unter Katherina Reiche arbeitet unter Hochdruck an der Umsetzung dieser und weiterer Maßnahmen, wie verschärfter Marktbeobachtung und der Freigabe von Ölreserven, als Reaktion auf gestiegene Spritpreise.