SS-Massaker in Italien:Anonyme Opfer sollen identifiziert werden 20.03.2026

Über 80 Jahre nach einem der schwersten SS-Massaker in Italien, den Ardeatinischen Höhlen nahe Rom im März 1944, unternimmt eine Forschungsgruppe der Universität Florenz Anstrengungen, die Identität von sieben bisher anonymen Opfern zu klären. Bei diesem Massaker töteten deutsche Besatzungstruppen als Vergeltung für einen Partisanenanschlag auf das Polizeiregiment „Bozen“, bei dem 33 Deutsche und Südtiroler ums Leben kamen, insgesamt 335 Italiener. Die Identifizierung der letzten unbekannten Todesopfer soll nun mittels DNA-Analysen erfolgen, um den Opfern ihre Namen zurückzugeben.

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