Der deutsche Staat hat 153 Millionen Euro an Steuergeldern aus der Insolvenz des Batterieherstellers Northvolt gesichert, was weniger ist als ursprünglich befürchtet. Diese Mittel, die zur Hälfte an Bund und Schleswig-Holstein gehen, wurden bereits zurückgezahlt. Ursprünglich hatte der Staat 2020 eine Garantie in dreistelliger Millionenhöhe übernommen, um die Batterieversorgung deutscher Hersteller zu sichern. Ein Teil der 600 Millionen Euro Wandelanleihe der KfW wurde verbaut, während weitere Gelder auf einem Sperrkonto liegen. Die deutsche Tochter "Northvolt Drei" bei Heide, die nicht insolvent war, wird nun voraussichtlich vom US-Unternehmen Lyten übernommen, was potenziell weitere zweistellige Millionenbeträge für Bund und Land einbringen könnte. Lyten plant dort die Produktion von Batterien für verschiedene Anwendungen.