Ein 39-jähriger Geschäftsmann aus Gauting wurde vom Landgericht München II wegen Steuerhinterziehung in neun Fällen, unerlaubtem Waffenbesitz und der Beschaffung falscher amtlicher Ausweise zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und zehn Monaten verurteilt. Der Unternehmer hatte im Jahr 2020 für das Bundesgesundheitsministerium fünf Millionen FFP2-Masken im Wert von rund 22 Millionen Euro geliefert, jedoch Steuern in Höhe von 10,7 Millionen Euro hinterzogen. Das Gericht rügte seinen luxuriösen Lebensstil und sein Geltungsbedürfnis als Ursache für seine Taten. Das Urteil, das auf einem Geständnis basiert, ist noch nicht rechtskräftig.