Stadtparlament zofft sich um Zutrittsregeln 04.07.2026

Der Vorfall im Berner Frauenbad «Paradiesli», bei dem eine trans Frau abgeführt wurde, hat eine hitzige Debatte über Zutrittsregeln und den Schutz queerer Personen in Freibädern ausgelöst. Eine Frau mit männlichen Körpermerkmalen fühlte sich von einigen Badegästen gestört, obwohl die Hausregeln besagen, dass sich alle als Frau identifizierenden Personen im FKK-Bereich aufhalten dürfen. Die Stadt Bern entschuldigte sich für den Vorfall. Stadtrat Alexander Feuz (SVP) fordert ein Verbot für Personen mit männlichen Geschlechtsorganen, um die Sicherheit der Frauen zu gewährleisten. FDP-Stadträtin Chantal Perriard schlägt nach einer Befragung von 50 Badegästinnen differenzierte Lösungen vor, wie zeitlich begrenzte Zugänge oder separate Bereiche für trans Frauen. Die linke Ratsseite, vertreten durch Anna Jegher (Junge Alternative), betont, dass trans Frauen Frauen seien und uneingeschränkten Zugang haben sollten. Sie fordert zudem die Schaffung zusätzlicher Schutzräume für queere Personen in städtischen Freibädern.














