„Stalinismus hat keinen Platz in unserer Partei“ – Reichinnek fordert Konsequenzen von Jugendverband 18.06.2026

Die Fraktionsvorsitzende der Linken, Heidi Reichinnek, fordert nach Berichten über positive Äußerungen von Funktionären der Linksjugend „Solid“ zu Stalin und antisemitische Kommentare im Zusammenhang mit dem Gaza-Krieg, eine Distanzierung und Konsequenzen von der Partei. Reichinnek distanzierte sich „aufs Schärfste“ von den Äußerungen und betonte, dass Stalinismus und Antisemitismus keinen Platz in der Partei hätten, auch nicht in einem unabhängigen Jugendverband. Die Äußerungen, darunter die Rede von einem „israelischen Genozid im Namen des Judentums“, führten zu einer Eskalation kurz vor dem Linken-Bundesparteitag in Potsdam. Reichinnek erwartet zeitnahe konkrete Maßnahmen, um solche Vorfälle zukünftig zu verhindern. Zuvor gab es bereits wiederholt Auseinandersetzungen wegen als antisemitisch eingestufter Kommentare aus dem Umfeld von Solid und auch von Landespolitikern der Linken.














