Österreich-Ministerin gibt Urlaubern Schuld an Lawinen-Tod – Konsequenzen für Touristen sollen folgen 26.02.2026

Nach elf Lawinentoten in den Alpen fordert die Tiroler Sicherheitsministerin Astrid Mair finanzielle Konsequenzen für Wintersportler, die trotz Warnungen ins freie Gelände fahren. Sie wirft den Verunglückten grobe Fahrlässigkeit vor und argumentiert, dass nur hohe Einsatzkosten nachhaltig wirken würden. Die Kosten für Bergrettungen, einschließlich Hubschraubereinsätzen und Bergretter, können sich auf mehrere Tausend bis zu 20.000 Euro belaufen, die in Todesfällen oft von den Hinterbliebenen getragen werden müssen. Die jüngste Unfallserie im Februar forderte sieben Todesopfer in Österreich, je zwei in Italien und der Schweiz. Mair fordert zudem, dass Versicherungen sich bei grob fahrlässigem Verhalten direkt beim Verursacher schadlos halten.














