Österreich: Wie Performancekunst die Schmerzgrenzen testet 29.05.2026

Die Performancekünstlerin Florentina Holzinger inszenierte auf Schloss Prinzendorf, dem ehemaligen Wirkungsort von Hermann Nitsch, eine provokante Kunstaktion, bei der sie und zwölf Mitstreiterinnen nackt an Haken im Rücken aufgehängt wurden. Diese Aktion, die an Nitschs „Orgien-Mysterien-Theater“ und sein „Letztes Abendmahl“ erinnerte, testete die Schmerzgrenzen und präsentierte eine feministische Interpretation. Ähnlich wie Nitsch nutzte Holzinger provokante Elemente und Tabubrüche, um ihre Botschaften zu vermitteln, wie die Einbeziehung eines Panzers mit einer Friedensbotschaft. Die Veranstaltung, die von den Wiener Festwochen mitveranstaltet wurde, knüpft an die Tradition radikaler Kunst in Österreich an und wirft Fragen nach der Grenze zwischen Kunst und Spektakel auf, insbesondere im Kontext der Einladung kontroverser Persönlichkeiten wie Peter Thiel zu Diskussionen.















