Steuerzahler-Chef sieht Extra-Abzocke beim Tanken – Reiche im Kreuzfeuer: „Lässt Bürger im Regen stehen“ 19.03.2026

Der Bund der Steuerzahler kritisiert eine angebliche Doppelbesteuerung von Kraftstoffen in Deutschland, bei der die Mehrwertsteuer auf die CO₂-Abgabe erhoben wird, was zu einem Anstieg der Spritpreise über die Zwei-Euro-Marke hinaus beiträgt. Steuerzahler-Chef Reiner Holznagel bezeichnet dies als ungerechtfertigt und fordert eine Abschaffung dieser Doppelbesteuerung, um die Bürger zu entlasten. Das Bundesfinanzministerium verteidigt die Regelung als europarechtlich vorgegeben, da die Mehrwertsteuer auf den gesamten Verkaufspreis erhoben werde. Während die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer insgesamt gestiegen sind, argumentiert das Ministerium, dass dies primär auf Inflation und Konsum zurückzuführen sei und keine direkten Mehreinnahmen durch höhere Spritpreise entstünden, da die Energiesteuer fix pro Liter sei. Die Bundesregierung hat eine Taskforce zur Untersuchung der Preisgestaltung eingerichtet und plant eine Verschärfung des Kartellrechts, während das Bündnis Sahra Wagenknecht weitergehende Maßnahmen wie eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Energie und eine Übergewinnsteuer fordert.















