Straße von Hormus im Fokus: Iran verlangt für Durchfahrt von Tankern offenbar Maut – in Kryptowährungen 09.04.2026

Die Straße von Hormus, eine entscheidende Wasserstraße für den internationalen Energiehandel, bleibt nach Berichten der iranischen Nachrichtenagentur Fars, die den Revolutionsgarden nahesteht, weitgehend blockiert. Trotz einer vereinbarten zweiwöchigen Waffenruhe sind nur sehr wenige Schiffe, darunter zwei Öltanker, die Passage passiert. Iranische Behörden verlangen laut Medienberichten von jedem durchfahrenden Tanker eine Maut von einem Dollar pro Barrel Öl, die in Kryptowährungen wie Bitcoin zu entrichten ist. Dies soll die Überwachung des Schiffsverkehrs und die Verhinderung von Waffentransfers sicherstellen, wobei die Zahlung in Bitcoin eine Rückverfolgung und Beschlagnahmung aufgrund von Sanktionen erschweren soll. Die Marine der Revolutionsgarden hat zudem vor Seeminen in der Meerenge gewarnt und empfiehlt eine alternative Route.













