Straße von Hormus: So wollen die G-7-Staaten Schiffe vor Iran schützen 12.03.2026

Die G-7-Staaten haben einen Plan zur Sicherung der Schifffahrt in der strategisch wichtigen Straße von Hormus verabschiedet, die derzeit durch mutmaßliche iranische Angriffe blockiert ist. Diese Blockade hat zu einem starken Anstieg der Energiepreise geführt, da etwa ein Viertel des weltweiten Ölhandels über diese Meerenge abgewickelt wird. Rund 2500 zivile Schiffe warten auf die Durchfahrt, während die Internationale Energieagentur Ölreserven freigibt. Die G-7-Mission, inspiriert von der EU-Mission Aspides, soll defensiv sein und so bald wie möglich nach dem Ende der intensivsten Konfliktphase beginnen. Frankreich plant eine erhebliche maritime Präsenz mit mehreren Kriegsschiffen, darunter der Flugzeugträger Charles de Gaulle. Die USA unterhalten bereits die größte Marinepräsenz in der Region. Es besteht die Sorge, dass Iran Seeminen legen könnte, was die Räumung und Eskorte durch Kriegsschiffe erschweren würde. Deutschland beteiligt sich nicht direkt an der Mission, sondern konzentriert sich auf die NATO-Ostflanke.














