Straftaten im Internet: Stefanie Hubig lehnt Klarnamenpflicht im Internet ab 26.03.2026

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) lehnt eine staatlich verordnete Klarnamenpflicht im Internet ab, betont jedoch die Notwendigkeit, Straftäter im digitalen Raum zur Rechenschaft zu ziehen. Stattdessen setzt sie auf die nachträgliche Ermittlung der Identität von Straftätern, beispielsweise durch die Speicherung von IP-Adressen für drei Monate, wofür ein Gesetzentwurf bereits vorgelegt wurde. Die aktuelle Debatte wurde durch Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandes gegen Christian Ulmen ausgelöst. Hubig plant, mit einem Gesetzentwurf gegen digitale Gewalt wie Deepfakes vorzugehen, ohne eine Klarnamenpflicht einzuführen, und hebt die Bedeutung der Anonymität im Netz, insbesondere für gewaltbetroffene Frauen, hervor.

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