Streit um Ehegattensplitting: CDU-Ministerin Prien löst Widerstand in eigener Partei aus 08.03.2026

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) hat sich für die Abschaffung des Ehegattensplittings ausgesprochen, um Frauen stärker zur Erwerbstätigkeit zu ermutigen und veraltete Rollenbilder aufzubrechen. Dieser Vorstoß stößt jedoch auf erheblichen Widerstand innerhalb ihrer eigenen Partei. CSU-Politiker wie Klaus Holetschek und Gordon Schnieder lehnen die Idee ab und argumentieren, dass das Ehegattensplitting eine faire Abbildung der ehelichen Gemeinschaft sei und Familien Freiheit bei der Gestaltung ihres Lebens biete, anstatt sie zu bestrafen. Sie fordern stattdessen bessere Betreuungsangebote und echte Entlastungen. Die SPD hingegen begrüßt Priens Vorschlag und sieht darin eine längst überfällige Reform, die Frauen benachteiligte und in traditionelle Rollen drängende Steuermodelle überwinden würde.













