Facharzt-Streit zwischen Bund und Ländern 16.06.2026

Die österreichischen Bundesländer haben sich auf eine gemeinsame Position zur Gesundheitsreform geeinigt und fordern nun die Verantwortung sowie die entsprechende Finanzierung für niedergelassene Fachärzte. Hintergrund ist die Kritik an sinkenden Finanzbeteiligungen des Bundes und der Sozialversicherung bei den Spitälern, die von 59,7 Prozent im Jahr 2004 auf 56,4 Prozent im Jahr 2024 fielen. Weitere Forderungen umfassen eine solidarische Finanzierung des medizinischen Fortschritts und eine verbindliche Patientenlenkung. Während Gesundheitsministerin Korinna Schumann die Einigung begrüßte, strebt die Sozialversicherung laut Berichten gegensätzliche Ziele mit mehr Einfluss im Spitalsbereich an. Ein entscheidendes Treffen der Reformpartnerschaft in Wien Ende Juni soll die politische Richtung festlegen. Ziel ist eine gesetzliche Verankerung bis Jahresende, um die Umsetzung ab 2027 zu ermöglichen, gestützt durch die Forderung des Rechnungshofs nach einer Systemneuausrichtung bis 2040.














