Streit um Kulturförderung: Kulturminister Weimer soll erneut in Jury-Entscheidung eingegriffen haben 27.03.2026

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer steht im Verdacht, wiederholt in unabhängige Jury-Entscheidungen zur Kulturförderung eingegriffen zu haben, was zu Vorwürfen der Untergrabung der Staatsferne führt. Konkret wird ihm vorgeworfen, drei Buchläden vom Deutschen Buchhandlungspreis gestrichen zu haben, basierend auf "verfassungsschutzrelevanten Erkenntnissen", obwohl eine unabhängige Jury sie ausgewählt hatte. Zudem soll das Amt des Kulturstaatsministers die Förderung eines Übersetzungsprojekts palästinensischer Autoren beim Hauptstadtkulturfonds "zurückgestellt" haben, was von Politikern und Jurys als politische Einmischung kritisiert wird. Weimers Ministerium weist die Kritik zurück und betont, dass Jury-Empfehlungen nicht bindend seien und die endgültige Entscheidung in einem gemeinsamen Ausschuss liege, in dem Weimer nicht involviert sei.













