Studie deckt problematische Medikamente auf 16.03.2026

Eine Studie der Yale University, veröffentlicht in "Jama Internal Medicine", hat aufgedeckt, dass ältere Menschen nach einem Besuch in der Notaufnahme häufig potenziell ungeeignete Medikamente erhalten. Die Analyse von fast neun Millionen Patientendaten aus US-Notaufnahmen ergab, dass 6,5 Prozent der Patienten über 76 Jahre, im Durchschnitt, ein solches Präparat verschrieben bekamen, darunter häufig Skelettmuskelrelaxanzien und Antihistaminika der ersten Generation. In Deutschland zeigt eine Auswertung des WIdO, dass 2022 rund 8,3 Millionen ältere gesetzlich Versicherte mindestens einmal ein potenziell ungeeignetes Medikament erhielten, was das Risiko für Nebenwirkungen wie Schwindel, Verwirrtheit und Stürze erhöht. Experten betonen die Notwendigkeit einer sorgfältigen Medikamentenprüfung und die Nutzung digitaler Entscheidungshilfen zur Reduzierung riskanter Verschreibungen.














