Studie: Depressionen bei Vätern – Risiko steigt nach Geburt eines Kindes 09.04.2026

Eine Studie des schwedischen Karolinska-Instituts und der chinesischen Sichuan University, veröffentlicht in "JAMA Network Open", analysierte Daten von über einer Million schwedischen Vätern und ergab, dass das Risiko für Depressionen und stressbedingte Störungen bei ihnen erst etwa ein Jahr nach der Geburt eines Kindes signifikant ansteigt. Während der Schwangerschaft und in den ersten Monaten nach der Geburt waren die Diagnosen psychischer Erkrankungen bei Vätern geringer als zuvor, doch ein Jahr später stiegen Depressionen und stressbedingte Störungen um über 30 Prozent an. Angststörungen und Probleme mit Substanzkonsum erreichten wieder das Niveau vor der Schwangerschaft. Die Forscher führen diese verzögerten psychischen Folgen auf die schleichende Anhäufung neuer Belastungen wie Schlafmangel, Veränderungen in der Partnerschaft und neue Verantwortlichkeiten zurück und betonen die Wichtigkeit, das Wohlbefinden von Vätern ernst zu nehmen und ihnen auch Monate nach der Geburt Unterstützung anzubieten.















