Eine aktuelle Studie des IT-Beratungsunternehmens Zoi, durchgeführt vom Meinungsforschungsinstitut Civey und wissenschaftlich begleitet von der Hochschule der Medien Stuttgart, beleuchtet den Stand der Künstlichen Intelligenz (KI) in der deutschen Wirtschaft. Von den 500 befragten IT-Verantwortlichen großer Unternehmen mit über 2.000 Mitarbeitern zeigen die Ergebnisse, dass KI-Projekte trotz großen Interesses häufig in der Testphase stecken bleiben. Die Hauptgründe dafür sind nicht finanzielle Engpässe, sondern die Komplexität der IT-Infrastruktur, mangelndes Fachwissen und Schwierigkeiten bei der Integration in veraltete Systeme. Nur wenige Unternehmen können messbare Ziele für ihre KI-Strategien definieren, was deren Wirksamkeit einschränkt. Während 76 Prozent der Unternehmen KI-Agenten erproben, setzen erst 19 Prozent diese in ihren Kernprozessen ein. Erfreulicherweise geht die Mehrheit der Befragten (79%) davon aus, dass generative KI die Mitarbeiterzahl stabil halten oder erhöhen wird.