Studie: Krebs in jungen Jahren verdoppelt späteres Krebsrisiko 13.04.2026

Eine kanadische Studie, veröffentlicht im "Canadian Medical Association Journal", hat ergeben, dass eine Krebserkrankung im Jugend- bis jungen Erwachsenenalter das Risiko für die meisten Krebsarten im späteren Leben verdoppelt. Das Forschungsteam analysierte Daten von 24.459 Personen in Alberta, die zwischen 1983 und 2017 im Alter von 15 bis 39 Jahren erstmals an Krebs erkrankten, mit einer durchschnittlichen Nachbeobachtungszeit von 7,4 Jahren. Während dieser Zeit entwickelten etwa sechs Prozent der Studienteilnehmer eine weitere Krebserkrankung, wobei Lymphome und Brustkrebs als häufigste Erstdiagnosen und Brust-, Darm- und Lungenkrebs als häufigste Zweittumoren identifiziert wurden. Die Studie betont die Bedeutung einer langfristigen Nachsorge für junge Krebsüberlebende, da sowohl genetische Faktoren als auch Behandlungsmaßnahmen wie Chemotherapie und Strahlentherapie das Risiko für Zweittumoren erhöhen können.














