Studie schockt Großbritannien: Pro Monat sterben durchschnittlich zwei Schulkinder durch Messergewalt 22.04.2026

Eine neue Studie der Universität Bristol beleuchtet das alarmierende Ausmaß der Messergewalt gegen Jugendliche in Großbritannien, mit 145 getöteten Minderjährigen zwischen 2019 und 2024, was einem Durchschnitt von zwei Schulkindern pro Monat entspricht. Die Opfer waren im Durchschnitt 14,4 Jahre alt. Forscherinnen wie Jane Levell betonen, dass sowohl Opfer als auch Täter oft bereits Gewalterfahrungen gemacht haben und die aktuelle Debatte sich zu stark auf Straßengewalt konzentriert, während häusliche Gewalt und fehlende frühzeitige Unterstützungssysteme für Kinder, die erstmals Gewalt erleben, vernachlässigt werden. Besonders migrantische Jungen, insbesondere schwarze Jungen, sind überproportional betroffen, wobei die Wahrscheinlichkeit zu sterben für schwarze Jungen 13-mal höher ist. Britische Regierungen versuchen seit Langem, das Problem durch Verbote und Präventivmaßnahmen wie Metalldetektoren an Schulen und einen Zehnjahresplan zur Halbierung der Messerkriminalität einzudämmen.













