Studie: Sport im Takt der inneren Uhr senkt Herz-Kreislauf-Risiko 15.04.2026

Eine neue Studie im Fachmagazin "Open Heart" hat gezeigt, dass die Anpassung von Sporteinheiten an den individuellen Chronotyp das Herz-Kreislauf-Risiko signifikant senken kann. An der zwölf Wochen dauernden Studie nahmen 150 Personen zwischen 40 und 60 Jahren teil, die ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufwiesen. Die Teilnehmer trainierten fünfmal pro Woche moderat. Es wurde festgestellt, dass eine auf den Chronotyp abgestimmte Trainingszeit, ob morgens (8-11 Uhr) oder abends (18-21 Uhr), zu stärkeren Verbesserungen bei verschiedenen Gesundheitsaspekten führte als ein zufällig zugewiesenes Training. Besonders beim Blutdruck war der Effekt deutlich: Der systolische Wert sank bei synchronisiertem Training doppelt so stark. Die Forscher vermuten, dass dies auf eine bessere Synchronisation peripherer Körperuhren zurückzuführen ist, was den Stoffwechsel und entzündliche Prozesse positiv beeinflusst.














