Studie stellt fest: Wegfall von Kindergeld beeinträchtigt die psychische Gesundheit 04.07.2026

Eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern der Stellenbosch University und der Erasmus University in Rotterdam hat einen signifikanten Rückgang der psychischen Gesundheit von Jugendlichen in Südafrika festgestellt, sobald diese aus dem Anspruch auf das Kindergeld (Child Support Grant, CSG) herauswachsen. Die Untersuchung, die fast 8.000 Jugendliche untersuchte und die Depression-Skala des Centre for Epidemiological Studies (CES-D) verwendete, ergab, dass das Ende der CSG-Leistungen mit verstärkten depressiven Symptomen verbunden ist, wobei ein durchschnittlicher Anstieg von 1,73 Punkten auf der CES-D-Skala dokumentiert wurde. Diese Erkenntnis ist besonders relevant, da Länder angesichts fiskalischer Bedenken ihre Sozialversicherungssysteme neu bewerten, und verdeutlicht das Potenzial, durch abruptes Ausscheiden aus Transferleistungsprogrammen bisherige Erfolge zu untergraben – insbesondere vor dem Hintergrund der hohen Armuts-, Ungleichheits- und Jugendarbeitslosigkeitsraten in Südafrika. Die Studie unterstreicht die dringende Notwendigkeit, die langfristigen Auswirkungen des Entzugs finanzieller Unterstützung während der Adoleszenz zu verstehen – einer Phase, in der Widrigkeiten dauerhafte Folgen für das Humankapital und die zukünftige Funktionsfähigkeit im Erwachsenenalter haben können.













