Studie: Unfruchtbarkeit beim Mann könnte erhöhtes Krebsrisiko anzeigen 19.04.2026

Eine neue schwedische Studie, die Daten von über 1,1 Millionen Männern analysierte, deutet darauf hin, dass männliche Unfruchtbarkeit mit einem erhöhten Risiko für Darm- und Schilddrüsenkrebs verbunden sein könnte. Insbesondere Männer, die eine ICSI-Behandlung (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion) zur Vaterschaft benötigten, zeigten ein fast doppelt so hohes relatives Risiko für Darmkrebs und ein etwa dreimal so hohes relatives Risiko für Schilddrüsenkrebs im Vergleich zu Männern, die auf natürlichem Wege Vater wurden. Obwohl die absoluten Risiken gering bleiben, sehen Forscher darin eine Chance für eine verbesserte Gesundheitsvorsorge, da männliche Unfruchtbarkeit als potenzieller biologischer Marker für andere Gesundheitsprobleme dienen könnte, die durch frühe Vorsorgeuntersuchungen möglicherweise verhindert werden könnten. Weitere Forschung ist jedoch nötig, um die genauen Ursachen dieser Zusammenhänge zu klären.














