Studie zeigt erhöhtes Risiko für Lungenkrebs 18.03.2026

Eine aktuelle Studie der University of Virginia, veröffentlicht im Fachjournal "Cell", enthüllt, dass schwere Atemwegsinfektionen wie COVID-19 und Grippe das Lungenkrebsrisiko noch Monate oder Jahre nach der Genesung erhöhen können. Forscher analysierten Daten von fast 75,9 Millionen Erwachsenen und stellten fest, dass eine COVID-19-bedingte Krankenhauseinweisung das Lungenkrebsrisiko um das 1,2-Fache steigerte, unabhängig von Raucherstatus oder Vorerkrankungen. Schwere Infektionen führen zu anhaltenden Entzündungen und epigenetischen Veränderungen in Immunzellen, die ein krebsförderndes Milieu schaffen und die Fähigkeit des Körpers, Krebszellen zu bekämpfen, beeinträchtigen. Die Studie empfiehlt eine engere Überwachung von Patienten nach schweren Atemwegsinfektionen und deutet an, dass Impfungen das Risiko senken könnten.















