FR-üh-dran: Zwei Drittel der Deutschen denken rassistisch – nur höflicher als früher 21.03.2026

Am Internationalen Tag gegen Rassismus, dem 21. März, wurde in Berlin eine neue Studie des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) vorgestellt, die alarmierende Ergebnisse zur Verbreitung von rassistischen Einstellungen in Deutschland liefert. Die Studie, für die rund 8.200 Menschen befragt wurden, zeigt, dass zwei Drittel der Befragten glauben, bestimmte Kulturen seien „fortschrittlicher und besser“ als andere, und fast die Hälfte meint, gewisse Gruppen seien „von Natur aus fleißiger“. Diese Einstellungen sind laut der Studie eine modernisierte Form des Rassismus, die bestehende Über- und Unterordnungen von Gruppen rechtfertigt. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Rassismus kein Randphänomen ist, sondern den gesellschaftlichen Zusammenhalt untergräbt, indem er das Vertrauen in staatliche Institutionen bei Betroffenen massiv senkt. Als Reaktion darauf fordert die Antidiskriminierungsbeauftragte Ferda Ataman eine Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes und mehr Sensibilisierung.














