Supermarkt-Apps als Datenfalle: 78 Prozent nutzen sie – doch die Ersparnis ist minimal 12.02.2026

Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass 78 Prozent der Verbraucher Supermarkt-Apps nutzen, obwohl die tatsächliche Ersparnis im Durchschnitt nur bei maximal zwei Prozent liegt. Diese Apps binden Kunden enger an die Märkte und verleiten oft zu zusätzlichen Käufen, um Angebote wahrzunehmen, wobei zwei Drittel der Nutzer bereits mehr kauften, um Vergünstigungen zu erhalten. Im Gegenzug zahlen Nutzer mit ihren persönlichen Daten, die Supermärkte für personalisierte Werbeprofile nutzen, um das Konsumverhalten zu beeinflussen. Verbraucherschützer fordern ein Verbot der Profilbildung zu Werbezwecken und eine Gestaltung der Apps ohne verpflichtende Registrierung oder Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte, da Rabatte nicht von der App-Nutzung abhängen dürfen, insbesondere angesichts eines Lebensmittelpreisanstiegs von über 35 Prozent in den letzten fünf Jahren.














