Der scheidende Finanzchef der Suva, Hubert Niggli, blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück, in dem die Suva einen Überschuss von 308 Millionen Franken bei einer Anlagerendite von 4.3 Prozent erzielte. Trotz Kritik am Teilmonopol betont Niggli dessen Vorteile für Versicherte, insbesondere in risikoreichen Branchen, und verweist auf jährliche finanzielle Vorteile von fast einer Milliarde Franken. Die Suva senkt die Prämien für Berufsunfall- und Nichtberufsunfallversicherungen und zahlt den Versicherten eine Rückerstattung von 709 Millionen Franken. Niggli bekräftigt, dass das Suva-Vermögen den Versicherten gehört und gesetzlich geschützt ist. Die Suva investiert in bezahlbaren Wohnraum, wünscht sich aber mehr Projekte und schnellere Bewilligungsprozesse. Das Netto-Null-Ziel bis 2050 wird verfolgt, wobei die Umstellung auf nachhaltige Anlagen ein langfristiger Prozess ist.