SVP drischt auf AKW-Abweichler ein: «Der Druck war zu gross» 18.06.2026

Der Nationalrat hat mit 100 zu 98 Stimmen dafür gestimmt, den Bau neuer Atomkraftwerke in der Schweiz wieder zu ermöglichen, nachdem der Ständerat bereits zugestimmt hatte. Diese knappe Entscheidung folgte auf eine Zurückweisung des Geschäfts am Montag, die von der SVP massiv bekämpft wurde. Insbesondere Daniel Sormanni (MCG, SVP-Fraktion) änderte seine Stimme, nachdem laut eigener Aussage erheblicher Druck von SVP-Spitzenvertretern wie Thomas Aeschi, Magdalena Martullo-Blocher und Andreas Glarner auf ihn ausgeübt wurde. Dieses Vorgehen stieß auf scharfe Kritik von Parteien wie den Grünen und der Mitte, die es als verfassungs- und demokratiepolitisch bedenklich einstuften, da Abstimmungen frei von Zwang sein sollten. Auch FDP-Nationalrätin Jacqueline de Quattro änderte ihre Haltung nach einem Gespräch mit Bundesrat Albert Rösti, wies aber auf Druckgerüchte entschieden zurück.














