Die Anerkennungsquote für syrische Flüchtlinge in Deutschland ist im vergangenen Jahr drastisch gesunken, wobei fast 95 Prozent der Asylanträge abgelehnt wurden. Nur 5,3 Prozent der syrischen Staatsangehörigen erhielten einen Schutzstatus, was eine deutliche Verschlechterung gegenüber 2024 darstellt, als fast 100 Prozent positiv beschieden wurden. Dies betrifft auch Angehörige religiöser und ethnischer Minderheiten, die Diskriminierung und Verfolgung durch die neuen Machthaber in Syrien befürchten. Die Abgeordnete Clara Bünger kritisiert diese Entwicklung als unverantwortlich und verweist auf mangelnde Grundversorgung in Syrien. Für bestimmte Minderheiten wie Jesiden (57,1 Prozent) und Alawiten (20 Prozent) waren die Quoten höher, aber immer noch deutlich unter dem Vorjahresniveau.