Tagesspiegel Plus Besuch in Flüchtlingslagern: Warum Mesut Özil für Erdoğan nach Bangladesch reist 25.02.2026

Der ehemalige deutsche Fußballnationalspieler Mesut Özil reiste am ersten Tag des Ramadan nach Bangladesch, um ein Flüchtlingslager für Rohingya nahe Cox’s Bazar zu besuchen. Dort traf er auf rund eine Million vertriebene Muslime aus Myanmar, deren Lebensbedingungen sich nach Kürzungen internationaler Organisationen verschlechtert haben. Özil, der als politisch eng mit Recep Tayyip Erdoğan verbunden gilt, zeigte sich beeindruckt von der geleisteten Arbeit, betonte aber die Notwendigkeit weiterer Unterstützung für die Rohingya. Er spielte mit Kindern, besichtigte türkisch finanzierte Einrichtungen und nahm an einem Fastenbrechen teil, was als starkes Zeichen der Solidarität und als PR-Erfolg für die Türkei gewertet wird.

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