Tagesspiegel Plus „Da ist nichts als Freude in mir“: So reagieren Menschen im Iran auf den Tod des Ajatollah 02.03.2026

Im Iran herrscht nach der Nachricht vom Tod des Revolutionsführers Ajatollah Ali Chamenei, der bei israelisch-amerikanischen Angriffen ums Leben kam, verbreitete Freude. Viele Iraner, darunter die junge Mahla und der 36-jährige Matin, sehen darin die Hoffnung auf eine Zukunft in Freiheit von Unterdrückung und Verfolgung, die das klerikale Regime verkörperte. Trotz staatlicher Drohungen und Sicherheitspräsenz zeigen die Menschen ihre Erleichterung offen, teilen ihre Gedanken in sozialen Netzwerken und stoßen sogar mit Alkohol an, was in dem Land verboten ist. Neben der Freude gibt es jedoch auch Sorge über die Nachfolge und die Zukunft der Islamischen Republik, während einige wie der Fotograf Behrad vom unumkehrbaren Zusammenbruch des Regimes überzeugt sind und Journalisten wie Masoud auf wirtschaftliche Entwicklung und eine Rückkehr in die internationale Gemeinschaft hoffen.













