Der Tod des 36-jährigen Zugbegleiters Serkan C. in Mannheim am 2. Februar, der nach einer Ticketkontrolle von einem 26-jährigen Fahrgast brutal niedergeschlagen wurde und an einer Hirnblutung starb, hat in Deutschland eine breite Debatte über die innere Sicherheit ausgelöst. Serkan C., der 15 Jahre für die Deutsche Bahn tätig war und als alleinerziehender Vater hinterlässt, wurde Opfer einer Tat, die ein wachsendes Gefühl der Unsicherheit in der Bevölkerung zu nähren scheint. Die genauen Umstände und die Frage, ob die Angst vor mehr Gewaltdelikten die Realität widerspiegelt, stehen im Zentrum der öffentlichen Diskussion.