Beim Berliner Halbmarathon verzichtete der kenianische Läufer Dennis Kipkemoi als Zweitplatzierter auf einen möglichen Schlusssprint, da er nicht als Sieger vorgesehen war. Kipkemoi lief zeitgleich mit dem Sieger Andrea Kiptoo nach 59:11 Minuten ins Ziel, entschied sich jedoch, nicht um den Sieg zu kämpfen. Diese Entscheidung wirft Fragen nach der Fairness im Laufsport auf, da Kipkemoi nach seinem starken Auftritt kaum noch öffentlich wahrgenommen wurde. Die Situation deutet auf Absprachen hin, die den Ausgang des Rennens beeinflusst haben könnten, was die Integrität des Wettkampfs in Frage stellt.